Aufregend, chaotisch, heiss und verrueckt.. das sind meine ersten Eindruecke Indiens und besonders der Stadt Vadodara, in der ich mich nun seit einem Tag befinde. Zurzeit bin ich noch bei einer sehr gastfreundlichen, wohlhabenden Familie des AIESECers Dhruv untergebracht, wo ich sogar ein eigenes Zimmer habe und deren Mutter sehr leckere indische Spezialitaeten kocht, die ich so noch nie gesehen habe. Wo ich ab naechster Woche wohnen werde, ist noch nicht so ganz klar.
Gestern Nachmittag haben Dhruv und ich den ersten richtigen Ausflug in die Stadt unternommen, wobei ich auf einem Moped mitgefahren bin. Es scheint, als wuerde so ziemlich jeder hier ein solches Zweirad besitzen.. jedenfalls sind die Strassen voll davon.
Ausserdem machen mir die vielen Strassenhunde, die frei herumlaufen, etwas Angst, aber solange sie mich in Ruhe lassen, habe ich kein Problem mit ihnen. Und wie man es sich so vorstellt laufen hier natuerlich auch jede Menge Kuehe einfach so die Strassen entlang, selbst in der Innenstadt, was ich ziemlich exotisch finde. :)
Erschreckend ist natuerlich, zu sehen, welche Armut es hier auch gibt, aber damit muss man ja rechnen. So gibt es viele Familien, die einfach am Strassenrand in einer improvisierten Behausung aus Tuechern und Stoecken leben. Viele von ihren verkaufen auch irgendwelche Dinge, wie z.B. Textilien und Obst. Und es gibt sehr viele Staende auf den Strassen, an denen Speisen verkauft werden, aber sie sehen wirklich nicht sehr serioes aus und jetzt wird mir auch klar, warum man als Auslaender dort nichts essen sollte.
Im AIESEC Buero war ich auch schon, was zwar nur spaerlich eingerichtet ist, aber sogar einer ganzen Wohnung entspricht. Ich hab erfahren, dass AIESEC Baroda zurzeit 170 Mitglieder und auch schon einige Preise gewonnen hat, u.a. den Award fuer das "Most progressive LC in 2008". Alle waren sehr freundlich, aufgeschlossen und interessiert mir gegenueber, aber teilweise war das auch etwas anstrengend dort, weil manchmal alle durcheinander geredet haben und ich immer mal Probleme hab, die Leute richtig zu verstehen, da die Inder zwar sehr gut Englisch sprechen, aber einen starken Akzent haben. Am Abend hat mir Dhruv netterweise noch eine indische SIM-Karte fuer mein Telefon besorgt.
In der Nacht hat mich dann aber doch mal das Heimweh ueberkommen, ich hoffe das passiert nicht nochmal..
Heute lerne ich den CEO des Unternehmens "Tech Publication Inc" kennen, bei dem ich ab naechster Woche arbeiten werde. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe mal, dann ein paar interessante Aufgaben zu bekommen.
Erstmal moechte ich aber die Stadt noch etwas besser kennenlernen, die zwar schmutzig, aber dennoch modern ist.

LOL...die Kühe laufen auf der Straße herum ...aber was machen sie da? ich dachte man braucht sie nur im Dorf ^^
AntwortenLöschenallerdings mit dem heimweh ...ich hoffe du kriegst kein mehr , aber bei mir , als ich erst nach Deutschland angekommen bin , hat das fast 10 Tage gedaurt ..hat bissel weh getan , aber danach hatte ich mehr kontakt mit den Leuten aufgenommen , hab mit irgendjemandem in der Küche geredet , oder mehr Leute in Sprachzentrum kennengelernt habe..dann vergisst man die ganze Sache allmählich..also wichtig nicht alleine bleiben !
Heimweh ist ab jetzt verboten!! ;)
AntwortenLöschenSchreib weiter fließig blog und ich wünsch dir alles gute... Falls mein Flugzeug auf dem Weg nach HongKong einen Schlenker über Indien macht werd ich ganz kräftig winken! :D
Liebe Grüße aus der (inzwischen wieder etwas kalten) Heimat!
Huhu! Anja! Wie toll, dass du in Indien bist! Ich hab schon so viele tolle Sachen über Indien gehört, also nimm so viel mit wie es geht! Und Heimweh musst du nicht haben, nur wenn es dir nicht gefällt, dann darfst du, aber das wird hoffentlich nie passieren, die Inder sind alle extrem freundlich! Und auch das mit dem Englisch klappt noch, ich hab mich hier in Risø auch an indisches und sogar chinesisches Englsich gewöhnt : )
AntwortenLöschenAlso genieß die 5,5 Monate, du wirst sehen es geht vorbei wie im Flug, genau wie meine 3 Monate die jetzt schon vorbei sind....
liiiiiebe Grüße!
Falk